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5 von 53 gut & drauf:


Gesellschaft

Richtig dabei

Zum Beispiel Amar Latif in Grossbritannien: Der blinde Reiseführer lehrt das Sehen...

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Kultur 

Kreativ gestaltet

Zum Beispiel Christian Bobst in Zürich: Der preisgekrönte Fotograf geht auch an heikle Themen nah heran...

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Umwelt

Dauerhaft gut

Zum Beispiel Theo Gerber, Arzt und Arvenpflanzer in St.Gallen: sorgte für die Anpflanzung von mehr als einer halben Million Bäumen im Hinterrheintal...

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Wirtschaft

Sinnvoll profitiert

Zum Beispiel Disco100: hat es als Familienbetrieb zum grössten Plattenladen Barcelonas gebracht...

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            Alter

Voller Leben

Zum Beispiel Irmela Mensah-Schramm in Berlin: Bekämpft mit Schaber und Lösungsmitteln Hassparolen an Geländern und Gebäuden...

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 Flüchtlinge

Flucht. Ankunft

 Zum Beispiel Tausende von Freiwilligen, die sich mit Kreativität und Hingabe um Menschen auf der Flucht kümmern…

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Glaceproduzent Sorbetto:

Eiskalt erwischt

 

Dies ist keine Geschichte des Aufstiegs eines Tellerwäschers zum Millionär, sondern viel besser: Es war einmal ein Kellner, der arbeitete in einem renommierten Restaurant an der unteren Rämistrasse in Zürich. In seiner karg bemessenen Freizeit verkaufte er als fahrender Händler von seinem umgebauten Velo aus Glacen am See. Das war für ihn kein Schleck, denn die  Qualität der Glacen befriedigte ihn nicht. Eines Tages konnte er, der gelernte Koch, günstig eine Glacemaschine erwerben – und damit kam die Wende. Er startete mit eigenen Versuchen, und sie müssen geschmeckt haben, denn 1992 gründete er sein Unternehmen. Heute ist Heinz Enzeroth der  coolste Glacehersteller Zürichs: er und sein Team, rund zehn Leute, produzieren und verkaufen die Sorbettos, die Marke mit den gelbweissen Streifen, die an sorgenlose Sommer der Kindheit erinnern.

Aber was heisst, sie produzieren: sie erfinden, erträumen, erschäumen Kreationen zum Beispiel aus Feigen, Blutorangen, Grapefruit, Wasabi, Ingwer-Limetten und, o süsseste aller Sünden, aus Sauerrahm. Die Milch dazu liefert ein Bauernhof in Dällikon.  Die Glacen und Sorbets in 40 Sorten werden täglich von Hand hergestellt, etwa zweitausend Becher bzw. rund 70 Tonnen im Jahr aus Früchten, Wasser, Zucker, Rahm oder Milch, ohne Konservierungsmittel; falls doch einmal nötig, wird mit Johanniskernmehl gedickt. Wie die Produktion abläuft, zeigt ein Video auf der homepage von Sorbetto, das man am besten zusammen mit einem gelbweissen Becher mit, sagen wir, Kiwiflavor geniesst.

Während in der Schweiz der Glacekonsum rückläufig ist, legt Sorbetto Wachstumsraten von jährlich über zehn Prozent hin. Inzwischen gehören zwei Läden zum Unternehmen. Sorbetto bekommt man auch in Bio- und Feinkostläden, Restaurants und einigen Grossverteilern. Die Glacen sind, wo möglich, in Bio-Qualität, aber wichtiger als bio ist der Geschmack. Da gibt es für Heinz Enzeroth keine Kompromisse. (2015)

http://www.sorbetto.ch/

 

Glaceladen Wipkingen

Rotbuchstrasse 66 
8037 Zürich

 

Glaceladen und -produktion Neptun

Neptunstrasse 49
8032 Zürich

 

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