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5 von 50 gut & drauf:


Gesellschaft

Richtig dabei

Zum Beispiel Elisabeth Schwerin in Mittweida: schuf das soziokulturelle Zentrum Müllerhof...

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Kultur 

Kreativ gestaltet

Zum Beispiel Christian Bobst in Zürich: Der preisgekrönte Fotograf geht auch an heikle Themen nah heran...

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Umwelt

Dauerhaft gut

Zum Beispiel Theo Gerber, Arzt und Arvenpflanzer in St.Gallen: sorgte für die Anpflanzung von mehr als einer halben Million Bäumen im Hinterrheintal...

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Wirtschaft

Sinnvoll profitiert

Zum Beispiel Disco100: hat es als Familienbetrieb zum grössten Plattenladen Barcelonas gebracht...

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            Alter

Voller Leben

Zum Beispiel Irmela Mensah-Schramm in Berlin: Bekämpft mit Schaber und Lösungsmitteln Hassparolen an Geländern und Gebäuden...

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 Flüchtlinge

Flucht. Ankunft

 Zum Beispiel Tausende von Freiwilligen, die sich mit Kreativität und Hingabe um Menschen auf der Flucht kümmern…

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Five! Fünf Richtige

Über nichts verfügen Flüchtlinge in Asylunterkünften mehr als über Wartezeit. Und nichts verkürzt Wartezeit angenehmer als ein Spiel. Das dachte sich der passionierte deutsche Spielehersteller Steffen Mühlhäuser. Deshalb lancierte er 2015 eine Spielspende, die Asylbewerbern Abwechslung bringen sollte. Dann kam der Graphiker auf die Idee, ein speziell auf die Flüchtlinge zugeschnittenes Spiel zu entwickeln. Viele von ihnen sind leseunkundig, sprechen weder Deutsch noch Englisch. Diesem Umstand trägt das Spiel „Five!“ Rechnung. Die  dazu gehörige Kampagne nennt sich „Give me Five!“.

Das Spiel besteht aus einer kleinen Schachtel mit je 16 schwarzen und weissen mit Zeichen verzierten Steinen, dazu einer Spielanweisung in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Urdu und Tigrinya. Mit den Steinen lassen sich verschiedene Spiele legen, die von Menschen unterschiedlicher Kulturen verstanden werden. Oder gleich selber Regeln erfinden.  Wer mit Kindern oder Erwachsenen ausprobiert,  erlebt,  wie schnell sie findig werden.  „Five“ kommt an!

Die Kampagne "Give me five!" dient dazu, die Spielherstellung zu finanzieren. Denn „Five!“ wird Flüchtlingseinrichtungen aller Art in Deutschland verschenkt. Für die Mittelbeschaffung suchte sich Spielerfinder Steffen Mühlhäuser den Bund Deutscher PfadfinderInnen als Partner. Mittels Crowdfunding (350 Spenderinnen und Spender) kam das Geld für die erste Auflage von 9000 Exemplaren zusammen. Im März 2016 wurde die Verteilung gestartet, im Mai war die Auflage komplett weg. Die Aktion läuft weiter. Das Spiel ist auch im Handel erhältlich, und pro pro verkauftes Stück (19 Euro) geht eines in den Spielspendentopf, aus dem weiter gratis abgegeben wird.                                                         (Januar 2017)

 http://www.steffenspiele.de/ 

 

  Startseite 

Man muss übrigens nicht Flüchtling sein, um das Spiel zu mögen. So geht es: