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5 von 59 gut & drauf:


Gesellschaft

Richtig dabei

Zum Beispiel Amar Latif in Grossbritannien: lehrt als blinder Reiseführer Sehenden das Sehen...

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Kultur 

Kreativ gestaltet

Zum Beispiel Renate Matthei in Kassel: gründete mit Furore den weltweit ersten Musikverlag mit Werken nur von Komponistinnen...

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Umwelt

Dauerhaft gut

Zum Beispiel Theo Gerber, Arzt und Arvenpflanzer in St.Gallen: sorgte für die Anpflanzung von mehr als einer halben Million Bäumen im Hinterrheintal...

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Wirtschaft

Sinnvoll profitiert

Zum Beispiel Peter Mabeo in Gaborone: machte als Selfmademann in Botswana mit seinen Möbeln Weltkarriere...

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            Alter
in Hamburg: schriftgelehrte Seniorinnen und Senioren helfen lesen...
 
 
 Flüchtlinge

Flucht. Ankunft

 Zum Beispiel Tausende von Freiwilligen in aller Welt: helfen mit Kreativität und Hingabe Menschen auf der Flucht anzukommen...

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Five! Fünf Richtige

Über nichts verfügen Flüchtlinge in Asylunterkünften mehr als über Wartezeit. Und nichts verkürzt Wartezeit angenehmer als ein Spiel. Das dachte sich der passionierte deutsche Spielehersteller Steffen Mühlhäuser. Deshalb lancierte er 2015 eine Spielspende, die Asylbewerbern Abwechslung bringen sollte. Dann kam der Graphiker auf die Idee, ein speziell auf die Flüchtlinge zugeschnittenes Spiel zu entwickeln. Viele von ihnen sind leseunkundig, sprechen weder Deutsch noch Englisch. Diesem Umstand trägt das Spiel „Five!“ Rechnung. Die  dazu gehörige Kampagne nennt sich „Give me Five!“.

Das Spiel besteht aus einer kleinen Schachtel mit je 16 schwarzen und weissen mit Zeichen verzierten Steinen, dazu einer Spielanweisung in den Sprachen Deutsch, Englisch, Arabisch, Farsi, Urdu und Tigrinya. Mit den Steinen lassen sich verschiedene Spiele legen, die von Menschen unterschiedlicher Kulturen verstanden werden. Oder gleich selber Regeln erfinden.  Wer mit Kindern oder Erwachsenen ausprobiert,  erlebt,  wie schnell sie findig werden.  „Five“ kommt an!

Die Kampagne "Give me five!" dient dazu, die Spielherstellung zu finanzieren. Denn „Five!“ wird Flüchtlingseinrichtungen aller Art in Deutschland verschenkt. Für die Mittelbeschaffung suchte sich Spielerfinder Steffen Mühlhäuser den Bund Deutscher PfadfinderInnen als Partner. Mittels Crowdfunding (350 Spenderinnen und Spender) kam das Geld für die erste Auflage von 9000 Exemplaren zusammen. Im März 2016 wurde die Verteilung gestartet, im Mai war die Auflage komplett weg. Die Aktion läuft weiter. Das Spiel ist auch im Handel erhältlich, und pro pro verkauftes Stück (19 Euro) geht eines in den Spielspendentopf, aus dem weiter gratis abgegeben wird.                                                         (Januar 2017)

 http://www.steffenspiele.de/ 

 

  Startseite 

Man muss übrigens nicht Flüchtling sein, um das Spiel zu mögen. So geht es: